Marie Luise Werneburg

Marie Luise Werneburg

Sopran

Aufgewachsen in einem musikalischen Pfarrhaus in Dresden, nahm die Sopranistin Marie Luise Werneburg zunächst ein Kirchenmusikstudium in ihrer Heimatstadt auf, bevor sie – als Stipendiatin des Evangelischen Studienwerkes Villigst – in Bremen ein Gesangsstudium absolvierte.

Als Solistin vor allem der Musik der Renaissance und des Barock konzertiert sie weltweit u.a. mit dem Ensemble Weser Renaissance Bremen, der Lautten Compagney Berlin, der Rheinischen Kantorei, Bell´Arte Salzburg, Musica Fiata, dem Ensemble Melante (Mitglieder der Berliner Philharmoniker) und dem Vocal Consort Tokyo. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen die Cembalistin Elina Albach und die Gambistin Hille Perl. 

Sie tritt u.a. beim Festival Oude Muziek Utrecht, der styriarte Graz, der Bachstiftung St. Gallen, bei den Händelfestspielen in Halle, dem Ansbacher Bachfest und dem Bachfest Leipzig auf.

Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen, z. B. „Himlische Weynacht“ mit Bell’Arte Salzburg, Solo-Kantaten von Christoph Graupner mit Rudi Lutz und die Schütz-Gesamteinspielung mit dem Dresdner Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann. Ihre Solo-CD mit alten und neuen Vertonungen elisabethanischer Liebesgedichte ist beim Label querstand (in Kooperation mit dem Deutschlandfunk Kultur) erhältlich.

Neben ihrer regen Konzerttätigkeit unterrichtete Marie Luise Werneburg Gesang an der Hochschule für Künste in Bremen, gab Meisterkurse beim Vocal Consort Tokyo und lehrt zurzeit an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.

Marie Luise Werneburg lebt mit ihrem Mann und ihren Töchtern in Berlin. Sie liebt die Poesie Rilkes und die Designs von William Morris und näht in ihrer Freizeit Konzertkleider für sich und ihre Kolleginnen.

Foto: © Stephan Röhl

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