Ildiko Ludwig

Ildiko Ludwig

Viola

Ihre natürliche Bühnenpräsenz und solistische Ausdruckskraft haben Ildiko Ludwig als Bratschistin durch die klassische Orchesterwelt hindurch zu einer freien Künstlerin geführt, die ihre Fähigkeiten ständig durch neue Herausforderungen zu erweitern versucht. Obgleich ihre Karriere in Klangkörpern wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden oder dem Rundfunk-Sinfonie-Orchester Berlin begann, sucht sie ständig nach neuen, individuellen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei reizt sie keineswegs das Herausstechen als einzigartiges Individuum, sondern vielmehr das Zusammentreffen mehrerer und die daraus folgende Interaktion. So scheint der Weg über Formationen wie das European Union Baroque Orchestra, Ensemble Resonanz, Orchestra of the Age of Enlightenment, Freiburger Barockorchester, continuu||m, Collegium 1704 und Zafraan Ensemble als Bereicherung, ihre Mitgliedschaft im Solistenensemble Kaleidoskop nur zu bestätigen. In den letzten Jahren entdeckte sie dort neben ihrem Interesse für die historische Aufführungspraxis auch die Neue Musik und die Improvisation und konnte die Grenzen des reinen Musikerseins hin zur Performerin aufweichen. Dazu gehören neben dem adäquaten authentischen Instrumentarium auch die Stimme und der Körper. Mit dieser Mischung aus diversen Fähigkeiten konnte man sie zuletzt in Stücken wie Über den Fetischcharakter in der Musik mit dem Solistenensemble Kaleidoskop, Extase vom Kollektiv GKW, Wolfskinder an der Neuköllner Oper unter der Regie von Ulrike Schwab und Whole Body Like Gone mit dem Zafraan Ensemble erleben. 

Foto: Rasmus Bell

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