AN

Symposium: LOST IN BEETHOVEN

Symposium im Rahmen von #bebeethoven mit einem Impuls von Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Deutsches Seminar, Uni Tübingen).

Lost in Beethoven

Beethoven hatte noch große Ideale: das Individuum, den Humanismus, den Fortschritt – ganz im Geiste des europäischen Zeitalters der Aufklärung. Und wir? Wo sind unsere Visionen? Was geht heute noch von Europa aus?

Wir ringen wieder um längst für selbstverständlich gehaltene Ideen und kämpfen gegen neue Nationalismen. Wie können wir Gestaltungsräume zurückerobern? Wie mutige Visionen entwickeln? Wie können wir Europa neu denken – nicht aus der Perspektive der Vergangenheit, sondern mit dem Blick auf die Zukunft?

Auch in der Musik verharren wir allzu oft in der Vergangenheit, sind defensiv auf Erhalt aus, statt offensiv zu gestalten. Wir verbarrikadieren uns in Elfenbeintürmchen, isolieren uns von den Entwicklungen der Welt.

Doch wie kann die Gestaltung Europas aussehen? Welchen Beitrag können Kunst und Kultur – insbesondere die Musik – leisten? Können wir die hart errungenen europäischen Werte als kreative Chance sehen? Europa als Chance begreifen, Freiheit auszuhalten. Wo sich verantwortungsvolle Individuen und eigensinnige (künstlerische) Communities mit ihren ganz eigenen Interessen entfalten können. Sollten wir Europa als die Vision einer dezentralen Einheit verstehen, als ein Netzwerk, eine Gemeinschaft von Gemeinschaften?

Künstler*innen, (Kultur-)Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Bürger*innen diskutieren. Alle sind herzlich eingeladen!

PROGRAMM

11.00 Uhr:     Begrüßung / Einführung

11.20 Uhr:       Impulsvortrag: Was macht Europa aus?
Ein kritischer Blick auf die Europadebatten
mit: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (ehem. Universität Tübingen)

11.50 Uhr Panel I : Die große Regression
mit: Prof. Judith Siegmund (Musikhochschule Stuttgart), Elia Rediger (Komponist & Performer) und Steven Walter (Künstlerischer Leiter PODIUM Esslingen)

12.40 – 13:00 Uhr Kaffeepause

13.00 Uhr Panel II : Die Chancen europäischer Mehrstimmigkeit
mit: Jörg Süßenbach (Goethe Institut), Kathrin Deventer (Generalsekretärin der Europäischen Festival-Vereinigung), Ariana Zustra (Kulturwissenschaftlerin & Journalistin)

                    Moderation: Andrea Thilo (Journalistin)

14:00 Uhr      Ende der Veranstaltung

Die Debatte beim Panel I richtet den kritischen Blick auf die aktuelle Situation, die nicht nur im Bereich der Politik durch Regression geprägt ist. Beim Panel II sollen die Chancen einer europäischen Mehrstimmigkeit im Mittelpunkt stehen, die (Erfolgs-)Geschichten eines diversen, dezentralen und doch gemeinsamen Europas.

Nächste Konzerte

No Events on The List at This Time

MaiSO0511:00 Symposium: LOST IN BEETHOVENSymposium im Rahmen von #bebeethoven mit einem Impuls von Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Deutsches Seminar, Uni Tübingen). Es diskutieren Kathrin Deventer (European Festivals Association), Elia Rediger (Künstler, Komponist & Dramatiker), Prof. Dr. Judith Siegmund (Künstlerin & Philosophin, HMDK Stuttgart), Steven Walter (Künstlerischer Leiter PODIUM Esslingen) und Ariana Zustra (Musikerin & Journalistin).KutschersaalSchlagworte:#bebeethoven,Festival 2019Beginn: 11:00 Tickets: Tickets

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Event Details

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Symposium: LOST IN BEETHOVEN

Symposium im Rahmen von #bebeethoven mit einem Impuls von Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (Deutsches Seminar, Uni Tübingen).

Lost in Beethoven

Beethoven hatte noch große Ideale: das Individuum, den Humanismus, den Fortschritt – ganz im Geiste des europäischen Zeitalters der Aufklärung. Und wir? Wo sind unsere Visionen? Was geht heute noch von Europa aus?

Wir ringen wieder um längst für selbstverständlich gehaltene Ideen und kämpfen gegen neue Nationalismen. Wie können wir Gestaltungsräume zurückerobern? Wie mutige Visionen entwickeln? Wie können wir Europa neu denken – nicht aus der Perspektive der Vergangenheit, sondern mit dem Blick auf die Zukunft?

Auch in der Musik verharren wir allzu oft in der Vergangenheit, sind defensiv auf Erhalt aus, statt offensiv zu gestalten. Wir verbarrikadieren uns in Elfenbeintürmchen, isolieren uns von den Entwicklungen der Welt.

Doch wie kann die Gestaltung Europas aussehen? Welchen Beitrag können Kunst und Kultur – insbesondere die Musik – leisten? Können wir die hart errungenen europäischen Werte als kreative Chance sehen? Europa als Chance begreifen, Freiheit auszuhalten. Wo sich verantwortungsvolle Individuen und eigensinnige (künstlerische) Communities mit ihren ganz eigenen Interessen entfalten können. Sollten wir Europa als die Vision einer dezentralen Einheit verstehen, als ein Netzwerk, eine Gemeinschaft von Gemeinschaften?

Künstler*innen, (Kultur-)Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und Bürger*innen diskutieren. Alle sind herzlich eingeladen!

PROGRAMM

11.00 Uhr:     Begrüßung / Einführung

11.20 Uhr:       Impulsvortrag: Was macht Europa aus?
Ein kritischer Blick auf die Europadebatten
mit: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer (ehem. Universität Tübingen)

11.50 Uhr Panel I : Die große Regression
mit: Prof. Judith Siegmund (Musikhochschule Stuttgart), Elia Rediger (Komponist & Performer) und Steven Walter (Künstlerischer Leiter PODIUM Esslingen)

12.40 – 13:00 Uhr Kaffeepause

13.00 Uhr Panel II : Die Chancen europäischer Mehrstimmigkeit
mit: Jörg Süßenbach (Goethe Institut), Kathrin Deventer (Generalsekretärin der Europäischen Festival-Vereinigung), Ariana Zustra (Kulturwissenschaftlerin & Journalistin)

                    Moderation: Andrea Thilo (Journalistin)

14:00 Uhr      Ende der Veranstaltung

Die Debatte beim Panel I richtet den kritischen Blick auf die aktuelle Situation, die nicht nur im Bereich der Politik durch Regression geprägt ist. Beim Panel II sollen die Chancen einer europäischen Mehrstimmigkeit im Mittelpunkt stehen, die (Erfolgs-)Geschichten eines diversen, dezentralen und doch gemeinsamen Europas.

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Time

(Sonntag) 11:00

Location

Kutschersaal

Organizer

PODIUM Festival 2019

Tickets

Eintritt frei

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